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„Was bringt es denn?“ –
FDP Coswig will politische Bildung der Jugend voranbringen

Am 18. September 2005 finden in Deutschland Bundestagswahlen statt, doch bereits
jetzt buhlen viele Parteien auf Plakaten und in Briefkästen um Ihre potentiellen
Wähler, auch unter den Jugendlichen.

     Da wirbt eine Partei mit charismatischen Personen
vergangener Zeiten, verspricht weniger Arbeit und höhere Mindestlöhne und sagt
gleichzeitig nur in die Opposition gehen zu wollen und keine
Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen. Wieso? Die nächste will erst
einmal die Steuern erhöhen um dann vielleicht wieder ein wenig zu entlasten,
braucht aber dafür viele Berater und das Regierungslager möchte mit Hartz IV und
Ökosteuer so weiter machen wie bisher. Ja und dann gibt es noch die Plakate die
massenhaft Arbeit nur für „Deutsche“ versprechen und gleichzeitig ihre Zeitungen
in Osteuropa drucken lassen ohne hier auch nur einen Arbeitsplatz zu schaffen.
Nur eines versprechen alle Parteien bei Ihren Medienauftritten „die einzig
ehrlichen zu sein!“

     Bei so vielen Versprechen und Ankündigungen fällt die
politische Orientierung so manchem Bürger schwer, einige winken bei politischen
Diskussionen auch nur noch ab oder fragen sich im Bezug auf die Wahl „Was bringt
es denn?“. Was aber mag erst in unseren Jugendlichen vorgehen die als Erstwähler
vor den selben Fragen stehen oder als Schüler dieses Treiben der Parteien
beobachten, wohlwissend, daß die „Wahl des Jobs“, wenn man einen bekommt, eher
Priorität hat.

     Nach neuesten Umfragen überlegen nur ganze 54% der
unter 22jährigen am 18. September überhaupt zur Wahl zu gehen und es braucht
keiner der Wahlkämpfer unseres Landes glauben, dass hieran auch nur ein Plakat
oder Versprechen etwas ändern würde. Hier muß früher das Interesse unserer
Jugendlichen geweckt werden.

     Die FDP Coswig hatte bereits nach den letzten
Landtagswahlen die Initiative „Schule trifft Politik“ ins Leben gerufen und
gemeinsam in der Fraktion mit SPD und DSU einen Antrag im Stadtrat eingebracht.
Ziel war es die politische Bildung unserer Jugendlichen zu verbessern und
Schulen und Lehrer in diesem Bereich gleichermaßen zu unterstützen. Ein
entsprechendes Angebot wurde den Schulleitern und Fachlehrer bereits im Frühjahr
unterbreitet. Bleibt abzuwarten wie es zukünftig in Anspruch genommen wird.

     Wenn Coswig hier zukünftig eine Vorreiterrolle
einnehmen würde, wäre das großartig, aber sicherlich noch nicht ausreichend.
Deshalb haben wir uns als FDP Coswig entschlossen, dieses Modell der politischen
Bildung auch auf sächsischer Landesebene und im Landtag weiter voranzutreiben.
Vorbild ist hier das Land Rheinland-Pfalz, wo es seit neuestem klare gesetzliche
Vorgaben für die politische Bildung von Kindern und Jugendlichen gibt und der
Besuch von Lokalpolitiker an Schulen zum normalen Alltag gehört. Hiervon ist
Sachsen noch ein ganzes Stück entfernen. Wir als FDP Coswig werden es aber
anpacken!



FDP Ortsgruppe Coswig

1.09.2005