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Bernhard Kroemer stellt sich ins politische Abseits

Wie jetzt bekannt wurde, hat Bernhard Kroemer gegen die Coswiger Stadträte
Eckerhart Franz (Linke/PDS), Renate Koch (CDU) und Sven Böttger (SPD) auf
Unterlassung, wegen deren Veröffentlichungen zu seiner Rolle in der ABS im
Coswiger Stadtanzeiger, geklagt.

Damit hat der Wahlkampf ums das Oberbürgermeisteramt in Coswig eine neue Form
der Eskalation erreicht. Wir bedauern diese sehr!

     Sachliche politische Auseinandersetzungen im Wahlkampf
gehören dazu, wie das Salz in die Suppe. Wie sonst soll sich der Bürger und
Wähler eine objektive Meinung über Stärken und Schwächen der einzelnen
Kandidaten bilden. Dabei sollte es aber nie soweit gehen, daß man die politische
Bodenhaftung verliert und dem Gegner durch Unterlassungsklage den Mund
verbietet, so wie es Bernhard Kroemer getan hat.

     Wenn die drei Abgeordneten mit ihren Artikeln im
Coswiger Stadtanzeiger aus ihrer Sicht einen vorangegangenen Artikel Kroemers
geraderückten, war das wohl ihr gutes Recht gewesen. Ist doch gerade beim
OB-Kandidaten Kroemer so manche Wahlkampf-Aussage nicht immer ganz
nachvollziehbar.

     Es bleibt die Frage wie sich Bernhard Kroemer eine
zukünftige Zusammenarbeit mit der Mehrheit der Coswiger Stadträte vorstellt,
wenn er bereits jetzt mit einem Teil von ihnen im Rechtsstreit liegt.

     Mit dem jetzigen unsachlichen Vorgehen hat sich
Bernhard Kroemer selbst vor den Coswiger Bürgern und Wählern ins politische
Abseits gestellt. Es bleibt nun abzuwarten, wie lange die Coswiger Bürgerliste (CBL)
diesen Kurs Kroemers noch länger weiter mittragen will.

8.06.2008