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FDP Coswig - Bedenken gegen ALDI Projekt auf der Salzstraße

Eigentlich ist jede Investition im Sinne der Stadt Coswig zu
begrüßen, werden doch so meist einige neue Arbeitsplätze geschaffen und die
Stadtentwicklung weiter vorangetrieben.


Durch die Verlegung des Aldi-Marktes vom Spitzgrund auf die
Salzstraße ist dieses jedoch kaum der Fall und dem Spitzgrund wird eine
"schnelle" Einkaufsmöglichkeit genommen. Selbst mit der geplanten Tankstelle
im ALDI-Verbund werden kaum neue Arbeitsplätze geschaffen. Es ist sogar
mittelfristig davon auszugehen das Umsätze bei Kaufland und den Geschäften
im Umfeld durch Sonderaktionen bei Aldi rückläufig werden, was sich dann
auch beim Personal bemerkbar machen dürfte. Auch sind die
Tankstellenbetreiber in der Weinböhlaer und Dresdner Straße wohl kaum
glücklich über diese Entwicklung, die die ohnehin dünnen Gewinnmargen der
Tankstellenpächter (nicht verantwortlich für den hohen Benzinpreis!) weiter
einschränken.


Mag man die Entscheidung von Aldi aus ökonomischer Sicht
nachvollziehen können, so ist sie für die Stadtentwicklung in Coswig, auch
im Hinblick auf die dortigen Wohngebiete an der Salzstraße, abzulehnen,
zumal wie zu befürchten ist, hier mittelfristig keine Arbeitplätze
geschaffen sondern eher gefährdet werden.


Die FDP Coswig wird daher Stadtrat und Stadtverwaltung
bitten in einem gemeinsamen Schreiben an den Grundstückseigentümer HGV und
ALDI-Nord ihre Bedenken gegen dieses Projekt auf der Salzstraße
auszudrücken.


Die FDP Coswig setzt sich auch zukünftig für eine attraktive
Stadtentwicklung und zur Schaffung weitere Arbeitsplätze auch im Umfeld des
Einzelhandels ein.



Alf Schwaten

Vors. FDP - Ortsgruppe Coswig

10.09.2004