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FDP Coswig macht Einfluss in Berlin geltend

Turnusmäßig fand am vergangenen Wochenende die Tagung des Bundesfachausschuss Steuern und Finanzen der FDP im
Thomas-Dehler-Haus in Berlin statt; mit dabei der Vorsitzende der Coswiger FDP
Alf Schwaten. Er ist dort einer der wenigen ostdeutschen Vertreter. In diesem
hochrangigen Kremium der Liberalen diskutieren die Finanzexperten aus
Wirtschaft, Finanzbehörden und Wirtschaftsprüfer regelmäßig Gesetzentwürfe und
Änderungen im Finanz- und Steuerrecht oder bereiten selbst
Gesetzeseininitiativen auf Bundeseben in diesem Sektor vor. Beraten wird hier
u.a. mit den Bundesvorständen der Partei und den Fraktionsmitgliedern des
deutschen Bundestages. Als Ergebnis der Beratungen stehen stets konkrete
Entschließungsanträge zur Entscheidung an.

So beriet die Mitglieder des Ausschusses in Ihrer Sitzung am vergangenen
Wochenende u.a. die Auswirkungen der mit dem 01. Januar in Kraft getreten
Steuerreformen, die Folgen der Mindestbesteuerung für Unternehmen und die
geplante Novellierung der Grundsteuer. Hier machte Herr Schwaten bei den
Versammelten insbesondere auf die Auswirkungen für die Bürger in Ostdeutschland
und die Unternehmen unserer Region aufmerksam. In der Folge wurde die besondere
Stellung der neuen Bundesländer in den Entschließungsanträgen an die
Bundestagsfraktion und Anträgen an den Bundesparteitag am 5. bis 6. Juni 2004 in
Dresden entsprechend berücksichtigt.

     "Auch wenn die politische Arbeit auf Bundesebene in
Berlin doch erheblichen zeitlichen Aufwand bedeutet, macht es doch Mut sich
politisch für unsere Region zu engagieren, wenn man weiß, dass man dort wirklich
für die Menschen und Unternehmen etwas bewegen kann" so Schwaten. Er erlebe
immer wieder, das die politischen Entscheidungsträger in Berlin auf die
Mitwirkung der ostdeutscher Politiker angewiesen seinen, um so eine für alle
Deutschen akzeptable Gesetzgebung auf den Weg zu bringen. Herr Schwaten ist für
die FDP auch Kandidat zu den Kommunalwahlen im Juni diesen Jahres und möchte
dort seine finanz- und wirtschaftspolitischen Erfahrungen in die Arbeit mit
einbringen.

31.03.2004