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Vertreter der FDP Coswig zum Kulturfrühstück in Leipzig

Am 15. März
hatten die Bundestagsabgeordneten Cornelia Pieper und Christoph Waitz zum
Kulturfrühstück der FDP Bundestagsfraktion in das Museum der bildenden Künste
nach Leipzig eingeladen. Die Coswiger Liberalen wurden durch den
Kulturpolitischen Sprecher André Prager vertreten.

    
Seit Jahren fordert die FDP, Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz aufzunehmen.

Hört man die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Kulturkonsum von
Jugendlichen, ist die Verbesserung der kulturellen Bildung zwingend notwendig.
Angeblich haben 2/3 unserer Jugendlichen noch nie eine Oper, ein Theater oder
ein Museum besucht. Im Zeitalter von „Big Brother“ und DSDS scheinen immer
weniger Jugendliche Interesse daran zu haben, das Erbe von Bach, Mozart,
Beethoven zu bewahren. Kann man der Jugend einen Vorwurf machen? Ich glaube
nicht! An uns Älteren liegt es, der nächsten Generation das kulturelle Erbe zu
vermitteln. Interessante Ideen dazu wurden in Leipzig diskutiert – wie z.B. der
Vorschlag Jugendlichen unter 18 Jahren zumindest an einem Tag im Monat den
kostenlosen Besuch von Museen und stark verbilligten Eintritt in kulturelle
Einrichtungen wie Opern und Theater zu ermöglichen.

    
Die Rahmenbedingungen für die kulturelle Bildung sind durch das Kulturraumgesetz
in Sachsen besser als in anderen Regionen. Städte wie Dresden und Leipzig
profitieren von den über Jahrhunderten angehäuften Kunstschätzen und wenden
einen nicht unerheblichen Anteil ihres Haushaltes für die Kultur auf. So wird
laut Dr. Georg Giradet, dem Kulturdezernenten der Stadt Leipzig, die Kultur der
Stadt Leipzig mit 10% des Haushaltetats gefördert. Mit ca. 4% Kulturanteil im
Haushalt haben wir in Coswig durchaus noch Verbesserungspotential.


Cornelia Pieper, André Prager

Foto von
links: Reiner Deutschmann (Kandidat für den deutschen Bundestag), Cornelia
Pieper, André Prager (Kandidat für den Stadtrat Coswig)



André Prager

Kulturpolitischer Sprecher der FDP Coswig


16.03.2009